Donnerstag, 2. Juli 2015

Ein Frühstücksschnaps: Erdbeerlimes-Konfitüre

Ein Frühstücksschnaps: Erdbeerlimes-Konfitüre

Schön, dass endlich RICHTIG Sommer ist, findet ihr nicht auch? :) Erdbeeren gibt es - trotz des durchwachsenene Wetters - zum Glück schon seit einiger Zeit. Erdbeeren sind mit das Beste am Sommer. Am Wochenende waren wir zum ersten Mal selber Erdbeeren pflücken. Die endgültige Erkenntnis: Unser Kind mag keine Erdbeeren. Den Erdbeerbauern freut's. Denn so verschwindet weniger unbezahlte Erdbeere im Kind. Für die Erdbeerernte an sich ließ sich der Nachwuchs glücklicherweise dennoch begeistern und hat die ganze Zeit topmotiviert den schweren Korb gehalten.

Aus einem Teil unserer (bezahlten) Beute habe ich am Sonntag-Morgen Konfitüre gekocht. Eine Ladung ganz klassisch, ohne Schnickschnack. Die zweite Ladung ein bisschen experimentell. Das Ergebnis ist vielleicht nichts für jeden Tag und ganz sicher nichts für Kinder (hier zumindest kein Problem, es sind Erdbeeren... ihr versteht...), aber mir versüßt ein beschwippstes Konfitürenbrot jetzt von Zeit zu Zeit den Start in den Tag.

Für 3-4 Gläser Konfitüre:
500g Gelierzucker 2:1
850g Erdbeeren (geputzt)
Saft von 2 Zitronen
Schalenabrieb von einer (Bio-)Zitrone 
100ml Wodka

Die Erdbeeren mit dem Zitronensaft, dem Schalenabrieb der Zitrone und dem Wodka pürieren und dann durch ein Sieb streichen. Letzteres könnt ihr euch bei akuter Faulheit natürlich auch sparen, aber weniger Körnchen erhöhen den Genuss deutlich.

Das Erbeerpüree mit dem Zucker vermischen und nach Anleitung des Gelierzuckers kochen.

Danach noch in vorbereitete Gläser abfüllen.

Sonntag, 10. Mai 2015

Quiche mit grünem Spargel und Pellkartoffeln

Quiche mit grünem Spargel und Pellkartoffeln

Ja, mich gibt es noch. Ich habe gerade völlig entsetzt festgestellt, dass mein letzter Blogeintrag schon fast ein Jahr her ist. Seltsam, denn gegessen wird hier nach wie vor. Auch wenn in letzer Zeit zugegegebenermaßen öfter Mal der Lieferdienst klingelt. Das Kind mag sowieso nicht mitessen, wenn es nicht gerade Pizza gibt.

Wir haben uns am Freitag wegen Krankheit und Kita-Streik und überhaupt einen freien Tag und deutschen grünen Spargel gegönnt. Die Inspiration für diese Quiche stammt aus der "Baby und Familie", die mein Freund neulich aus der Apotheke mitgebracht hat. Soweit ist es schon... :) Ich habe das Rezept allerdings ein bisschen an den Kühlschrankinhalt angepasst, war aber ziemlich zufrieden damit. Im Originalrezept war noch Crème fraîche in der Füllung. Die hätte sicher noch ein bisschen Frische in die Quiche gebracht, war aber leider nicht im Vorrat.

Aber mit Salat und Essig-Öl-Dressing dazu waren wir auch so alle hinterher pappsatt und zufrieden.

Für 3 verfressene Personen als Hauptgericht:
(Laut Zeitschrift sollen das mit weniger Kartoffeln 8-10 Portionen sein. Öhm...)

Für den Boden:
150g Mehl 
60g kalte Butter 
4-5 EL kaltes Wasser 
Salz 

Für den Belag:
500g grünen Spargel 
500g Kartoffeln 
3 Eier 
150g Schlagsahne
150g würzigen Käse (gerieben) 
3 EL gemischte Kräuter
Salz
Pfeffer
Muskat

Die Kartoffeln mit Schale weich kochen.

In dieser Zeit den Teig für den Boden kneten, dünn ausrollen und in einer gefetteten Spring- oder Tarteform auslegen. Dabei einen Rand hochziehen. Die Form mit Teig in den Kühlschrank stellen und gut durchkühlen lassen. In einer Metallform reichen dafür auch mal 20 Minuten.

Spargel abspülen, die unteren Enden ggf. etwas schälen und die Stangen in etwa 3cm lange Stücke schneiden. Die Stücke 2-3 Minuten vorgaren. Ein Dampfgareinsatz ist dafür ganz praktisch. Danach abkühlen lassen.

Die Kartoffeln schälen, zerstampfen. Dann ausdampfen und etwas auskühlen lassen.

Kartoffeln mit den restlichen Zutaten verrühren und abschmecken. Zuletzt den Spargel unterheben und die Masse in die Tarte-Form füllen.

Bei 180° Ober- und Unterhitze etwa 40-45 Minuten backen.

Donnerstag, 26. Juni 2014

Mach doch mal: Spätzle!

Spätzle mit Rahmchampignons Käsespätzle mit Salat

Gelegentlich überkommt mich doch noch die Kochwut. Dann wird das Baby beim Freund geparkt und los geht's! Neulich gab es zum ersten Mal selbstgemachte Spätzle. Einmal mit Rahmchampignons und die Reste am nächsten Tag mit viel Käse. Unbedingt zu empfehlen.
Und wer - so wie ich - zu grobmotorisch zum Schaben ist und auch keine Hilfsmittel wie Spätzlepresse oder Spätzlehobel sein eigen nennt, der greife zu einem Durschlag mit großen runden Löchern und einer Teigkarte und fange an zu improvisieren. :D

Mittwoch, 14. Mai 2014

Gefüllte Paprika mit Spinat und Feta

Gefüllte Paprika mit Spinat und Feta

Vielleicht geht es euch so wie mir. Die klassische Variante der mit Hackfleisch gefüllten Paprika ist mir immer ein bisschen zu mächtig. Der riesige Fleischklops, der in eine "normale" Paprika reinpasst, ist mir einfach zu viel. Verwendet man stattdessen Spitzpaprika und lockert die Fleischfüllung noch mit Spinat und Fetakäse auf, stimmt für mich das Verhältnis von Gemüse und Fleisch.

Für 4 Personen:
250g Rinder-Hackfleisch
4 große rote Spitzpaprikas
150g Feta
250g TK-Spinat
3 EL Semmelbrösel
1 EL Paprika edelsüß
1 TL Thymian
1 Zwiebel
Salz
Pfeffer
ggf. etwas Knoblauch

etwas Olivenöl
400ml Gemüsebrühe
2 EL Tomatenmark

Den Spinat auftauen und ausdrücken. Eventuell ein wenig zerkleinern.

Eine mittelgroße Zwiebel in feine Würfel schneiden. 

Hackfleisch mit 100g Feta, Spinat, Semmelbröseln und den Gewürzen verkneten.

Spitzpaprika im Verhältnis 3:1 längs aufschneiden, so dass ein flacher Deckel übrig bleibt. Das Kerngehäuse entfernen und die Paprika aushöhlen.

Eine Auflaufform mit etwas Öl ausstreichen und die Paprikaschiffchen hineinlegen.

Den Deckel in feine Würfel schneiden und noch unter die Füllung mischen.

Die Hackfleischmischung in die Paprikaschoten drücken. Sollte etwas Hackfleisch übrigbleiben, könnt ihr es einfach zu kleinen Fleischklößchen formen und neben die Paprika in die Form legen.

Das Tomatenmark in der Gemüsebrühe auflösen und die Auflaufform damit aufgießen.

Den restlichen Feta über den Paprikaschoten verteilen.

Die Paprika 50 Minuten bei 180° C Umluft backen.

Dazu passt Reis.

Dienstag, 28. Januar 2014

Gratinierter Chicoree

Gratinierter Chicoree

Hier war es die letzten Wochen ziemlich still, denn seit dem 22. Dezember hält uns ein kleines Mädchen ziemlich auf Trab. Schon in den letzten Wochen vor der Geburt war ich nicht mehr wirklich fit und so haben wir uns quer durch das Angebot an (Halb-)Fertiggerichten getestet und wenig selbst gekocht. Wenn ich - oder ausnahmsweise sogar mein Freund! - gekocht haben, dann ganz einfache Rezepte aus dem Standardrepertoire. Auf jeden Fall jedoch nichts für den Blog.
Jetzt wird sich das langsam wieder ändern. Ich bin wieder fit und der Alltag hat sich soweit eingespielt, dass wir gelegentlich Zeit zum Kochen und Essen finden. Wie ihr merken werdet, geht hier die Tendenz aktuell zu reichhaltiger Küche. Ich habe aktuell einfach ständig Hunger. :)

Für 2 Personen:
4 Chicorees (ca. 500g)
4 Scheiben Serranoschinken
75g geriebenen Emmentaler
200g Schlagsahne (oder 100g, wenn man nicht auf maximale Kalorienzufuhr steht)
Salz
Pfeffer
Zucker

Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen.

Die Chicorees halbieren. Eine backofenfeste Pfanne dünn mit Zucker ausstreuen und erhitzen. Sobald der Zucker zu schmelzen beginnt, den Chicoree nebeneinander mit den Schnittflächen in den karamellisierten Zucker legen und den Herd ausschalten.

Sahne mit Salz und Pfeffer würzen und über den Chicoree gießen. Den Schinken in kleiner Stücke zupfen und über dem Chicoree verteilen. Mit Emmentaler bestreuen.

Für 25 Minuten bei 150° C Umluft backen.

Dazu passen Kartoffelpüree oder Baguette.